Ich schmeiß hin und versuche es vor vorn. Aber nicht hier, sondern ganz woanders. Wegen mir auch in einer anderen Stadt, Hauptsache was Neues. Ich arbeite seit 12 Jahren in diesem Beruf und hätte nicht gedacht, dass es so schwer könnte sich umzuorientieren. Ein Branchenwechsel muss es gar nicht unbedingt sein, aber natürlich muss künftig mehr bei alle dem herausspringen. Immerhin liegt ein fünf jähriges Studium der Kommunikationswissenschaften , sowie Kunstgeschichte und Mediendesign hinter mir, da ich habe ich schon ziemlich konkrete Vorstellungen von einem Mindestjahreseinkommen, das ich mit nach Hause nehmen möchte.
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer sein könnte überhaupt was zu finden, auf das ich mich bewerben möchte. Ich hab Stunden um Stunden damit zugebracht die Anzeigen nur zu sichten und stehe nahe davor es aufzugeben. Doch wenn ich an die Inkompetenz meiner neuen Kollegen denke, die Vorliebe meines Chefs für Teamarbeit,dann wird’s mir ganz anders.
Also werde ich ein ums andere mal Begriffe in die Suchleisten der Plattformen für Jobs eintragen und hoffen, dass was Vernünftiges dabei raus kommt. Mittlerweile bin ich fast bereit in so eine socialcommunitiy einzutreten und dort mein Glück über das Prinzip des Networkings zu probieren oder aber meine eigenen Beziehungen spielen lassen, um mich aus dieser Misere zu befreien. Es ist eben wirklich nicht gerade einfach den richtigen aller Jobs zu finden. Offensichtlich muss man sich ähnlich wie bei der Partnersuche auf die eigene Intuition verlassen, denn Garantien gibt es keine.Waidmanns Heil!
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